Die Steyr M1912 (auch bekannt als Steyr-Hahn) ist eine österreichisch-ungarische Selbstladepistole, die 1912 eingeführt wurde. Sie war die Ordonnanzwaffe der K&K Armee im Ersten Weltkrieg. Bekannt ist sie für ihr internes Magazin, das von oben mittels Ladestreifen geladen wird, und ihre extreme Zuverlässigkeit.
Wichtige historische Details
- Entwicklung: Konstruiert vom österreichischen Waffenhersteller Steyr Mannlicher, basierend auf dem Vorgängermodell Roth-Steyr M1907.
- Kaliber: Ursprünglich im starken Kaliber 9x23 mm Steyr. Nach dem "Anschluss" Österreichs 1938 wurden viele Exemplare von der deutschen Polizei auf das Standardkaliber 9x19 mm (Parabellum) umgerüstet.
- Nutzer: Neben der österreichisch-ungarischen Armee nutzten auch Chile und Rumänien (dort als Md. 1912 bezeichnet) die Pistole. Die rumänische Ausführung ist durch eine aufgeprägte Krone gut erkennbar.